Trink Dich fit

3 May 2016

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Dass viel Wasser trinken wichtig für unseren Körper ist ist ja hinlänglich bekannt und es ist nicht nur das  Schönheitsgeheimnis vieler Models und Schauspieler. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung lässt die Haut strahlen und dich fitter fühlen. Aber wie viel Wasser sollte man optimimaler Weise am Tag trinken und warum ist es für den Körper so wichtig? Woran erkennst du, dass du zu wenig trinkst? Und mit welchen Tricks ich es schaffe ausreichend zu trinken erfährst du hier:
 

Wie viel Wasser sollte ich am Tag trinken?

Im Prinzip ist es ganz einfach: Ein erwachsener Mensch besteht zu ca. 70 Prozent aus Wasser. Durch Ausscheidungen und über die Haut gehen bei einem Durchschnitts-Menschen pro Tag rund 2,5 Liter Flüssigkeit verloren. Diesen Verlust musst Du natürlich ausgleichen, also müssen auch 2,5 Liter wieder rein in den Körper. Ca. 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit werden über Getränke aufgenommen und 1 Liter Wasser bekommt der Körper über feste Nahrung. Äpfel, Gemüse und Kartoffeln enthalten zum Beispiel etwa 70 Prozent Wasser, Gurken sogar 95 Prozent.
 

Warum ist Wasser so wichtig für meinen Körper?

Allein für die normalen Vorgänge, wie z.B. die Stoffwechsel– und Ausscheidungsvorgänge (Müllabfuhr), Deine Fettverbrennung, etc., benötigt Dein Körper Wasser als Antriebsstoff. Ein zusätzlicher Vorteil ist natürlich, dass es Deinen Magen füllt und somit Dein Hungergefühl verringert. Viele Stars trinken deshalb eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser - so ist der Bauch schon mal gefüllt und man isst dementsprechend weniger. Praktisch oder?

Oft interpretieren wir die Signale unseres Körpers nämlich falsch. Du denkst Du hast Hunger? Tatsächlich ruft Dein Körper aber in Echt nach Flüssigkeit. Probier es daher doch erstmal mit einem Glas Wasser oder Tee bevor du dir was zu Essen reinschiebst.

Aber viel Wasser und Tee trinken hilft nicht nur beim Abnehmen es ist auch wichtig für eine schöne, straffe und feste Haut. Denn wenn der Körper – und somit die Haut – gut mit Feuchtigkeit versorgt ist, können keine Trockenheitslinien- und Fältchen entstehen und die Haut wirkt strahlender!

Woran erkenne ich, dass ich zu wenig trinke?

1. Durst

Wenn du richtigen Durst verspürst, dann ist es höchste Zeit etwas zu trinken. Es ist ein Alarmsignal des Körpers, dass er nicht rechtzeitig "bewässert" wurde. 

 

 2. Kopfschmerzen
Du greifst direkt zur Schmerztablette, wenn du Kopfschmerzen verspürst? Häufig handelt es sich einfach um Flüssigkeitsmangel, da das Blut nicht mehr ausreichend verdünnt und somit weniger Sauerstoff ins Gehirn transportiert wird. Ein großes Glas Wasser oder eine heiße Tasse Kräutertee wirken natürlicher und manchmal sogar besser als Tabletten.

 

 3. Konzentrationsschwierigkeiten
Unser Gehirn besteht zu drei Vierteln aus Wasser. Schon ein leichtes Flüssigkeitsdefizit kann einen Mangel an Konzentration und Schlappheit verursachen.

 

 4. Dunkler Urin

Auch am Urin können wir Flüssigkeitsmangel erkennen. Wer zu wenig trinkt, kann eine Verfärbung des Harns beobachten. Der Harn ist dann nicht verdünnt, sondern stark konzentriert. Somit ist der Urin statt hellgelb dunkel gefärbt.

 

 5. Trockene Haut
Bekommt dein Körper zu wenig Wasser, äußert sich das auch über deine Haut. Mit der vorhandenen Flüssigkeit werden erst lebenswichtige Organe versorgt, die Haut muss hinten anstehen und kann somit trocken und schuppig werden.

 

 6. Müdigkeit
Bei Flüssigkeitsmangel fährt der Körper den Stoffwechsel herunter und das macht uns schläfrig.

 

7. Muskelkrämpfe
Krämpfe in der Muskulatur entstehen durch Störungen im Elektrolythaushalt. Besonders zu erwähnen sind hier Magnesium und Natriumchlorid. Schwitzen wir vermehrt und führen nicht genügend Flüssigkeit (inkl. Elektrolyte) zu, neigen wir zu Krämpfen.

Warte also gar nicht erst auf eines dieser Anzeichen oben, sondern gewöhne Dir einfach an, jeden Tag ausreichend Wasser zu trinken. Wie du das schaffst erfährst du jetzt:
 

Meine Trink-Tricks:

1. "Flaschen-Tagebuch" führen

Oftmals hat man so viel um die Ohren, dass man regelrecht "vergisst" zu trinken. Deshalb mach ich einfach ein Spiel draus und habe ich mir angewöhnt mir meine Flasche zu makieren, bis wann ich wie viel getrunken haben muss. Bis man sich an das Wassertrinken gewöhnt hat, kann gerade zu Beginn ein solches Visualisieren und Überprüfen sinnvoll sein.

2. Immer und überall eine Flasche voll Wasser greifbar haben: Egal ob direkt neben Deinem Bett, Deinem Rechner auf der Arbeit oder auf dem Esstisch - Deine Wasserflasche sollte immer gut sicht- und vorallem greifbar sein. Wenn du unterwegs bist versuch dran zu denken, wenigstens eine 0,5 Liter Flasche in der Handtasche, der Getränkehalterung des Autos oder Rads zu haben, das überbrückt lange Flüssigkeitszufuhrpausen!
Zack: Keine Faulpelzausreden mehr möglich und die visuelle Präsenz der Wasserflasche führen einfach dazu, dass man öfter zugreift.

 

3. Direkt nach dem Aufwachen (und abends vor dem Schlafen) ein Glas Mineralwasser trinken. Der Körper hat eine lange Flüssigkeitspause in der Nacht hinter sich und braucht erst mal wieder ein bisschen Treibstoff. Wichtig hier (s. Punkt 2): unbedingt auf dem Nachttisch in greifbarer Nähe Wasser zur Hand haben, sonst wird das wieder nichts mit uns Pappenheimern.

 

4. Strohhalme benutzen. Kennt jeder aus dem Kino, wo man ja gerne unfassbar große Getränkebecher in die Hand gedrückt bekommt und es wider Erwarten dann doch schafft, sie zu leeren. Mit dem Strohhalm zu trinken ist um so vieles leichter, man trinkt automatisch mehr.

  

5. Vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser trinken und da man ja gerade so schön im Schwung ist: während der Mahlzeit gleich eines hinterher jagen. Das schließt übrigens Zwischenmahlzeiten mit ein. Schöner Nebeneffekt hier: sättigt zugleich und dürfte der Linie zuträglich sein, welche im herannahenden Sommer nicht allzu unwichtig erscheint.

 

 6. Pimp dein Wasser: Bist du auch jemand, dem es schwer fällt einfach nur ödes Wasser zu trinken? Dann seien dir flavorisierende Zutaten (Kräuter wie Minze, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Obst und Beeren, Gewürze wie Zimt oder Vanille) ans Herz gelegt. Hilf deinem Wasser auf die (Geschmacks-) Sprünge und erfreue deine Gescmacksnerven mit einem leichten natürlichen Aroma frischer Früchte oder Kräuter.
 

7. Jedes ausgetrunkenen Glas/Flasche Wasser direkt wieder Auffüllen, dennnach dem Trinken ist vor dem Trinken!

 

8. Sich einen Wassertrink-Buddy suchen: gemeinsames Anspornen und sich gegenseitig ans Wassertrinken erinnern ist geteiltes Wassertrinken. Schön auch, wenn sich andere Familienmitglieder anschließen und sich im Alltag ans Wassertrinken erinnern.

 

Wenn man diese Punkte nur lange genug beachtet, tritt schon bald ein Gewöhnungseffekt ein, Wassertrinken wird zum Habitus und das Wasser läuft nahezu automatisch unbewusst in Dich hinein.

Also Mädels, haltet immer eure Wasserflasche bereit!

 

 

 

Sportliche Grüße,
Eure Katrin Leichsenring

http://www.katrin-fit.de/blog/

 

 

Quellen:

https://www.runtastic.com/blog/de/ernaehrung-wellness/9-anzeichen-dass-du-mehr-wasser-trinken-solltest/

http://www.zuckerzimtundliebe.de/2014/09/10-tipps-mehr-wasser-zu-trinken-meine-erfahrungen-mit-dem-projektwasserwoche-von-gerolsteiner-wasserkonsum-zuckerzimtundliebe-mineralwasser-gesund-trinkt-mehr-wasser/

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